Teil 2 – Tierphysiotherapie – Prävention, was kann man vorbeugend machen
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Prävention spielt eine zentrale Rolle in der Tierphysiotherapie. Es ist wichtig, bereits kleine Störungen zu eruieren und zu beheben, bevor grosse Probleme auftreten. Besonders im Hochleistungssport ist das ein wichtiger Faktor. Viele Hunde sind durch Zucht auf Schnelligkeit und Wendigkeit ausgelegt, aber nicht auf die einseitigen Belastungen im Sport vorbereitet. Gezielter muskulärer Aufbau und koordinatives Training schützen vor Verletzungen.
Im Video zeigt Dr. med. vet. Simone Zulauf, Tierärztin und Tierphysiotherapeutin mit eidg. Diplom, zwei präventive Ansätze: Tikaani, eine vier Monate alte Border Collie-Hündin, lernt spielerisch, auf verschiedenen Untergründen ihren Körper zu spüren, zu koordinieren und sich zentral zu stabilisieren. Sunny, eine Vertreterin kurzköpfiger Hunde mit rassenspezifischer Chondrodysplasie, trainiert gezielt ihre Stammmuskulatur, um Bandscheibenvorfällen vorzubeugen. Chondrodysplastische Hunde haben ein erhöhtes Risiko für Bandscheibenvorfälle.
Damit können bereits präventiv individuell auf den Vierbeiner abgestimmte Physiopläne erstellt werden, welche die Besitzer auch zu Hause umsetzen können. So werden Junghunde optimal auf künftige Belastungen vorbereitet und rassenspezifische Risiken frühzeitig minimiert.
Weitere Informationen zur Tierphysiotherapie, ebenso wie Tierphysiotherapeutinnen und Tierphysiotherapeuten in ihrer Nähe, finden Interessierte auf der Webseite des Schweizerischen Verband für Tierphysiotherapie: https://svtpt.ch/de/home
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